Das Tagebuch einer Tagungsserie — 2024
11. Oktober 2024
Lebenskunst und Krisenbewältigung
Eine Interdisziplinäre Tagung
Jede Zeit hat ihre Krisen, jedes Leben seine Erschütterungen. Kein menschliches Leben ist gefeit vor negativen Widerfahrnissen und der Angst vor ihrem Eintreten. Wie können Menschen solche Krisen und Erschütterungen bewältigen? Wie umgehen mit Gefühlen der Unsicherheit und Ohnmacht? Die Tagung bietet ein Forum für die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit den Voraussetzungen und Grenzen menschlicher Zuversicht, Gelassenheit und Resilienz.

Foto: pexels
6. Juni 2024
“Working Class Daughters”: Über Klasse sprechen
Eine Listening Session mit Gespräch
“Working Class Daughters” ist ein Arbeitszyklus zu den Verknüpfungen von Klasse, Geschlecht und Migration. Die Künstlerinnen Karolina und Kristina Dreit arbeiten an Hörräumen, in denen (post-)migrantische, migrantisierte und nicht-migrantische Personen über Klasse und Klassismus sprechen. Damit möchten sie ein Gespräch über Formen und Auswirkungen struktureller Benachteiligung aufgrund sozialer Herkunft oder Position in Gang setzen und deren historische und sozio-ökonomische Bedingungen sichtbar machen.

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Foto: Jana Mila Lippitz
23. Mai 2024
“Macht kommt von Machen!” mit den radikalen Töchtern
Ein Workshop zu Demokratie und Engagement
Rassismus, Klimakrise und Politikverdrossenheit: Die Welt braucht neue radikale Ideen, wenn sie ihre Herausforderungen und Probleme lösen will. Vor allem braucht sie mehr Mut und eine neue Begeisterung für demokratische Werte und politisches Engagement. In einem vierstündigen Workshop vermitteln Radikale Töchter Josephin Haardt und Kasia Wojcik Ansätze der Aktionskunst und des künstlerischen Aktivismus, ausgerichtet auf die Grundwerte des demokratischen Zusammenlebens und auf die ökologischen Herausforderungen unserer Zeit.

16. Februar 2024
Buchpräsentation “Humanismus in, Mitgliedschaft out?”
Über moderne Formen von Zugehörigkeit
Die meisten Humanist*innen bringen ihre Zugehörigkeit nicht durch formelle Mitgliedschaft in einer Organisation, sondern durch praktisches Engagement und ihre Überzeugungen zum Ausdruck. Das zeigt ein Forschungsprojekt der Universität Leipzig ausgehend von 2022 in Berlin durchgeführten qualitativen Interviews. Die Forscher*innen präsentieren an diesem Abend ihre Ergebnisse, die im soeben erschienenen neuen Sammelband der Humanistischen Akademie erstmals dokumentiert sind.

zum Jahr 2023
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